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Die Muhammad Karikaturen: eine Reflektion mit Bildungsvorschlägen



Das wiederholte Drucken der Karikaturen des Propheten Muhammad (möge Gottes Gebet auf ihn, Jesus, seiner Mutter, Haroun und Moses gerichtet sein) in der französischen Zeitschrift Charlie Hebdo ist verwirrend und irrational.Gleichzeitig führt es darüber hinaus zu schrecklichen, sekundären Ereignissen.

Mehr als einmal wurden Karikaturen des Propheten Muhammad (möge Gottes Gebet auf ihn, Jesus und seine Mutter sowie Harun und Moses gerichtet sein) in provokativen Szenen neu gezeichnet, gedruckt und veröffentlicht. Bilder, die ihn zum Beispiel mit einer Bombe zeigen, um sie zu detonieren, oder mit einer Gruppe von Frauen, um sie zu verführen, und vergleichbare Motive.

Der Zweck der wiederholten Veröffentlichung dieser provokanten Bilder, wie einige Europäer sagen, besteht darin, in Europa lebende Muslime über die Idee der Freiheit und die Idee der Ablehnung von Gewalt aufzuklären und zu unterrichten. In der Pädagogik und Psychologie wird diese Methode "Erziehung durch Provokation" genannt. Aber der wesentliche Aspekt, der sicher nicht genügend Forschung erhalten hat, ist die Frage nach dem Ausmaß des Erfolgs dieser Bildungsmethode im Allgemeinen und dem Ausmaß ihres Erfolgs im Besonderen bei Muslimen?

Wir haben eine kleine Gruppe von Deutschen, drei Frauen und vier Männer, gefragt, wie sie es fänden, wenn wir Fotos von den Menschen machen würden, die Sie lieben (Ihre Kinder, Väter, Frauen, oder Großeltern), um sie dann in schändlichen Situationen zu karikieren und in europäischen Zeitungen zu veröffentlichen. Anschliessend würden wir Ihnen dann sagen: "Wenn Ihr es ertragt, diese Bilder anzusehen und keine verletzten Reaktionen zeigt, bedeutet dies, dass Ihr an die Meinungsfreiheit glaubt und gegen Gewalt seid."

Wir haben sie gefragt, was sie zu diesem Ansatz denken, ob sie dies für eine gute und geeignete Lehrmethode halten, um die Grundsätze der Freiheit für Sie als Europäer zu vermitteln? Alle waren sich einig, dass es eine unerhörte Tat sei. "Empörung" war die meistgenannte Reaktion. Sie betonten auch ihr Erstaunen und fragten: Was ist der Zusammenhang zwischen Bildung und dieser schrecklichen Methode? Und gleich zwei Personen assoziierten, dass diese Methode ihnen nahe legt, dass wir uns noch in der Ethik und Bildungstheorie des Mittelalters befänden!

Das Problem, von dem ich hoffe, dass es das Bewusstsein der europäischen Elite erreicht, ist, dass der Bildungsansatz provokativ ist. Ein wissenschaftlicher Ansatz, den nur Spezialisten der Psychologie, die Sonderpädagogikkurse absolviert haben, erfolgreich umsetzen können.

Die europäische Gesellschaft kann auch ohne wissenschaftliche Kritik, Journalisten, welche einen solchen provokativen Ansatz verfolgen, nicht tolerieren. Diese Folgerung ist klar, selbst bevor wir wissen, dass es Journalisten sind, die keine wissenschaftlichen Kurse in provokativer Bildung absolviert haben, welche sie auf solide Weise qualifizieren und in der Lage versetzen, öffentliches Verhalten durch Provokation zu lenken.

Als Rationalisten leben wir in Europa und teilen denselben Boden. Wir sollten das heilige Prinzip der Freiheit und Meinungsäußerung in Europa nicht zu einer Rechtfertigung für unwissenschaftliche Schriften machen, welche die europäische gesellschaftliche Harmonie spalten. Die heilige Freiheit hat die Funktion, Kritik zu üben und das Bewusstsein für ein harmonisches und versöhntes Europa zu schärfen, um vor allem einen toleranten Geist zu präsentieren.

Eine Person, die provokative Inhalte publiziert, muss sich des Fachgebiets dieser Art von Spezialisierung bewusst sein, zu welchem ​​Segment sie passt und welche Grenzen und akzeptablen Werkzeuge sie hat. Wenn wir den Journalisten nicht bitten, solche Kurse zu absolvieren, setzen wir unsere Gesellschaften nichtwissenschaftlichen Erfahrungen aus, die den bürgerlichen Frieden und die gesellschaftliche Harmonie erschüttern.